Wildeboer Produkte verbaut im i8 Gebäude auf dem iCampus, Werksviertel München
Bürogebäude

Referenz: i8 in München

Markante Architektur, Holz-Hybridbauweise und hoher Nutzungskomfort prägen das Bürogebäude i8 im Münchner Werksviertel. Wildeboer trägt mit effizienter Lüftungstechnik und verifizierten Umweltproduktdeklarationen zur Umsetzung der anspruchsvollen Projektziele bei. Eine besondere Rolle spielt dabei die Kanaldruckregelung, die eine bedarfsgerechte Luftverteilung mit geringen Strömungsgeräuschen ermöglicht.

Projektname: i8

Gebäudetyp: Bürogebäude

Standort: München iCampus

Architekt: C.F. Møller Architects

Projektsteuerer: Schwab Engineers

RKW Architektur+, Merz Kley Partner, BWP Ingenieure GmbH, Drees & Sommer

Visualisierung des i8-Gebäudes in München: Futuristisches Design mit großen Fenstern und angrenzenden Parks.

i8: Vielseitig, komfortabel, und nachhaltig

Das Werksviertel in München ist aufgrund seiner einzigartigen Architektur international bekannt. Das in der der Nähe des Ostbahnhofs gelegene circa 39 Hektar große Gelände bietet Raum für ein neues, modernes wie lebendiges und nachhaltiges Quartier. Neben Büros und Gastronomie finden Hotels sowie Einzelhandel ihren Platz. Mit dem Gebäude i8 auf dem iCampus wurde ein vielseitiges Bürogebäude mit Gewerbeflächen in einer Holz-Hybridbauweise errichtet. Die Arbeiten begannen 2022 und das komplette Gebäude konnte 2024 in Betrieb genommen werden. Das i8 bietet insgesamt 20.000 m² Geschossfläche und fügt sich mit seiner markanten Silhouette ideal in die Architektur des Viertels ein. 2023 wurde das Werksviertel mit dem renommierten deutschen Städtebaupreis ausgezeichnet.

Modernes i8 Gebäude in München mit grünen Glasfassaden und begrüntem Dach, ausgestattet mit Wildeboer Brandschutzprodukten.

Bereits preisgekrönt

Und auch das Gebäude an sich konnte bereits mehrere Wettbewerbe für sich entscheiden: 2020 konnte der 1. Platz im Architektenwettbewerb erzielt werden, außerdem ist das Gebäude Finalist für den „MIPIM Award 2026“. Auch beim German Design Award gewann das i8 2025 in der Kategorie "Excellent Architecture". Ebenfalls 2025 kam der „ZIA Office Award Gold“ hinzu. Durch die Holz-Hybridbauweise und der Fassade aus recyceltem, eloxiertem Aluminium in einem gedämpften Grünton sollte ein Wohlfühlcharakter mit höchstem Komfort geschaffen werden – und das Fassadensystem bietet eine Reihe von Vorteilen: Außen liegender Sonnenschutz garantiert eine optimale Verschattung und natürliche Lüftung sorgt für ein behagliches Aufenthaltsklima. Der Anschluss an Fernwärme und Fernkälte unterstützt den Nachhaltigkeitscharakter des Gebäudes. Die Zielsetzung von Architekten, Planern und ausführenden Bauunternehmen war, ein Vorzeigeobjekt mit Nachhaltigkeitszertifizierung (LEED Platin) zu schaffen, das ein wichtiger Teil des iCampus wird und als Bindeglied zwischen dem ehemaligen Industriegebiet und dem neu entstehenden Werksviertel dient.  

Innenansicht des i8 Gebäudes in München mit Wildeboer Produkten für Brandschutz und Luftverteilung.

Wildeboer als Lüftungstechnikpartner

Um das i8 entsprechend zertifizieren zu lassen, sind anspruchsvolle Kriterien zu erfüllen – und da kommt Wildeboer ins Spiel. Essentiell für das Gebäude und die Aufenthaltsqualität ist eine perfekt funktionierende, komfortable, leistungsstarke und dennoch effiziente Lüftung. Angesichts der Geschossfläche von 20.000 m² kam es besonders auf eine wirkungsvolle Luftvolumenstromregelung an – und dies hat Wildeboer durch Druckregelung als Kanaldruckregelung gelöst. Diese Methode ist bisher eher selten, gewinnt aber insbesondere als Kanaldruckregelung in der Komfortlüftung an Bedeutung. Dabei dient der statische Druck im Kanal als Regelgröße. Definiert wird dieser Kanaldruck durch den Vergleich mit einem Referenzdruck, wie zum Beispiel atmosphärischer Druck oder ein unbelüfteter Raum. Anschließend stellt der Druckregler den Ist-Druck auf Basis des Solldrucks im Kanal als statischen Überdruck oder Unterdruck gegenüber dem Referenzdruck ein. Diese Methode bietet mehrere Vorteile:  Aufgrund der Regelgröße „Druck“ sind mechanische und elektronische Volumenstromregler kombinierbar und es entsteht kein Schwingverhalten. Hinzu kommt, dass in allen geregelten Strängen ein konstanter Druck herrscht und die geregelten Stränge vereinfacht einreguliert werden können. Ebenso zeigte sich, dass durch die erheblich reduzierten Strömungsgeräusche weniger Aufwand für Schallschutzmaßnahmen entstand.

Mit EPD zum Erfolg

Alles in allem also eine effiziente und kostensparende Lösung – und in diesem Fall außerdem noch auch besonders schnell: Wildeboer ist in der Lage, innerhalb von 72 Stunden die benötigten Produkte und Komponenten zu liefern. Dies war einer der wichtigen Faktoren, um den Zuschlag bei diesem Projekt zu bekommen. Ebenfalls entscheidend war, dass im Rahmen der Zertifizierung bestimmte Anforderungen an die Komponenten gestellt werden. Zum Beispiel wird erwartet, dass die Hersteller die entsprechenden Umweltproduktdeklarationen (EPD, Environmental Product Declaration) vorhalten können – und Wildeboer kann das. Wildeboer ist schon immer bestrebt, transparent zu agieren. Auch im Falle der Inhaltsstoffe der Produkte hat das Unternehmen die Hürde hochgelegt. Wildeboer hat frühzeitig die strategische Bedeutung der EPD erkannt und bereits 2013 mit der Erstellung der ersten Deklarationen begonnen. Dabei legt das Unternehmen großen Wert darauf, dass die eigenen Angaben durch eine unabhängige Instanz verifiziert werden.

EPD als strategisches Instrument

EPDs werden für Hersteller von Lüftungs- und HLK-Produkten zum Wettbewerbsvorteil: Umweltproduktdeklarationen (EPDs) entwickeln sich in der Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik zunehmend vom freiwilligen Nachhaltigkeitsnachweis zum entscheidenden Marktfaktor. Mit der neuen EU-Bauproduktenverordnung, strengeren Klimazielen und steigenden Anforderungen an die Gebäudeökobilanz wächst der Druck auf Hersteller, belastbare und verifizierte Umweltdaten bereitzustellen. Für Hersteller von HLK- und TGA-Produkten bedeutet das konkret: Wer heute EPDs vorweisen kann, schafft Transparenz und verbessert seine Position in einem Markt, in dem Planer, Investoren, Generalunternehmer und Betreiber immer häufiger nach fundierten Nachhaltigkeitsdaten fragen. Denn EPDs liefern standardisierte Informationen zu den Umweltauswirkungen eines Produkts über den gesamten Lebenszyklus – von der Herstellung über die Nutzungsphase bis zum Rückbau. Damit sind sie Grundlage für:

  • Gebäudezertifizierungen wie DGNB oder LEED
  • Gebäudeökobilanzen und ESG-Nachweise
  • Ausschreibungen und Produktauswahl
  • nachhaltige Beschaffungs- und Planungsprozesse

 

Für Hersteller von Lüftungs- und HLK-Produkten wie Wildeboer sind EPDs längst nicht mehr nur ein Thema der Nachhaltigkeitskommunikation. Sie werden – wie in diesem Fall des i8 - zu einem strategischen Instrument für Marktzugang, Differenzierung und Zukunftsfähigkeit. Wer frühzeitig investiert, schafft Vertrauen, erfüllt regulatorische Anforderungen und stärkt seine Wettbewerbsposition.